Mit dem Vertrag
von Lissabon soll die gescheiterte EU-Verfassung
an der Bevölkerung vorbei durchgeboxt werden. Obwohl durch die
Volksabstimmungen in Frankreich und in den Niederlanden die Verfassung
gescheitert ist, soll nun mit einem Trick die Verfassung unter
anderem Namen durchgesetzt werden. Diesmal ohne, daß
das Volk
gefragt wird. Auch
in Deutschland wurde die EU-Verfassung wegen eines Urteil des
Bundesverfassungsgerichts nicht ratifiziert. Der Vertrag ist, was die
rechtlichen Konsequenzen betrifft, identisch mit der EU-Verfassung.
Es
wird versucht möglichst keine öffentliche Diskussion zu haben. Die
Ratifizierung des Vertrags von Lissabon würde nicht stattfinden, wenn
bekannt wäre, was der Vertrag für den Rechtstaat, Demokratie und
Sozialstaat bedeutet.
Deswegen
wird gelogen was das Zeug hält. Von mehr Demokratie, mehr Mitsprache
der Bevölkerung, mehr Grundrechten, Stärkung der nationalen
Parlamente, usw., wird geredet. Diese
Halbwahrheiten bleiben
unwidersprochen, da die Wenigsten wissen, was in dem
letztendlich
gültigen Vertrag steht, diesen gibt es erst seit dem 16. April für
Bürger und Parlamentarier. Die meisten Parlamentarier haben den
Vertrag nie gelesen
oder gar verstanden. Auch wenn man sich die Debatten anschaut merkt man
schnell, dass nur Schlagworte nachgeplappert werden und höchstens die
ersten Seiten gelesen wurden. Diese Unwissenheit soll mit dieser
Internetseite beendet werden.
Halbwahrheiten der
Befürworter
"EU-Bürgerbegehren"
Stärkung
des Europaparlament
größeres Mitspracherecht nationaler
Parlamente
mehr Demokratie
Frieden, Freiheit,
Sicherheit
Grundrechtecharta
Was
kommt mit dem EU-Vertrag
EU-Recht steht über dem Grundgesetz
Solidaritätsklausel
Gemeinsame "Sicherheitspolitik"
Europäischer Bundesstaat
Neoliberalismus
pur
Militarisierung
Überwachungsstaat
Entdemokratisierung
Vereinfachtes
Änderungsverfahren
Europäische Armee
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